Aktuelles

Selbstladebüchsen mit Wechselmagazin weiter erlaubt

Der Bundestag hat heute eine Änderung des Bundesjagdgesetzes beschlossen. Demnach dürfen halbautomatische Waffen mit Wechselmagazin weiterhin bei der Jagd eingesetzt werden, solange nicht mehr als drei Patronen geladen sind. Der Bundesrat kann dazu allerdings frühestens im September beschließen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) fordert deshalb eine entsprechende Stellungnahme der Regierungen von Bund und Ländern, die unmittelbare Rechtssicherheit für Jäger schon vor dem Inkrafttreten der Novelle schafft. 

(Berlin, 08. Juli 2016) Der Bundestag hat heute die angekündigte kleine Novelle (wir berichteten: www.jagdverband.de) des Bundesjagdgesetzes beschlossen, um die Verwendung von Selbstladebüchsen mit wechselbarem Magazin weiterhin zu ermöglichen. Der DJV begrüßt diese Klarstellung und insbesondere die schnelle Reaktion des Gesetzgebers. Die Regelung in § 19 Bundesjagdgesetzes soll künftig lauten: „Verboten ist […] mit halbautomatischen Langwaffen, die mit insgesamt mehr als drei Patronen geladen sind, sowie mit automatischen Waffen auf Wild zu schießen.“ 

Damit die Regelung in Kraft treten kann, müssen im Bundesrat noch die Länder zustimmen. Ursprünglich war dies ebenfalls für den 8. Juli geplant. Da der Bundestagsbeschluss erst heute gefasst wurde, wird die Änderung frühestens am 23. September im Bundesrat behandelt. Der DJV fordert deshalb die Bundesregierung und die Länderregierungen auf, schon vorher für die in Kürze anstehende Erntejagdsaison Rechtssicherheit durch eine klare Stellungnahme zu schaffen. Auch für den Neuerwerb bzw. Handel muss dringend Klarheit geschaffen werden. Die Landesministerien können auf dieser Basis ihren Behörden sogar rechtsverbindliche Weisungen erteilen. „Der Bundestag hat entschieden, dass Selbstladebüchsen mit Wechselmagazinen rechtens sind. Jetzt sollten die Länder den Weg frei machen, damit Jäger ihr Handwerkszeug uneingeschränkt für die Jagd nutzen können“, fordert DJV-Präsident Hartwig Fischer.

Laut DJV soll jeder Jäger, der rechtmäßig eine halbautomatische Waffe mit Wechselmagazin besitzt, diese im Rahmen des § 19 BJagdG auch einsetzen dürfen. Der Gesetzgeber hat dazu jetzt klargestellt, dass Selbstladebüchsen mit Wechselmagazin erlaubt sind – und die bisherige, unbestrittene Verwaltungspraxis damit bestätigt. Der Bundesrat könnte eine entsprechende Regelung noch verzögern. Rechtssicherheit für Jäger besteht erst nach Inkrafttreten der Bundesjagdgesetz-Novelle. An der Klarstellung des Gesetzgebers kommen Behörden und Gerichte allerdings nun nicht mehr vorbei: „Der Argumentation des Bundesverwaltungsgerichts ist der Boden entzogen worden“, sagt DJV-Präsidiumsmitglied Ralph Müller-Schallenberg, Rechtsanwalt und im DJV-Präsidium für Rechtsfragen zuständig. „Allerdings müssen wir auch darauf hinweisen, dass sich Behörden und Gerichte nach wie vor auf den Standpunkt stellen könnten, dass Selbstladebüchsen mit Wechselmagazin nach den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts solange verboten sind, bis die Änderung im Bundesjagdgesetz tatsächlich in Kraft ist“, so Müller-Schallenberg.

Falls es keine allgemeine Klarstellung seitens der Länderministerien für den Einsatz von Selbstladebüchsen geben sollte, rät der DJV den Jägern, die Selbstladebüchsen oder -flinten besitzen, vor einer Nutzung das Innenministerium des jeweiligen Landes mit der Entscheidung des Bundestages zu konfrontieren und sich eine Rechtmäßigkeit des sofortigen Einsatzes bei der Jagd bestätigen zu lassen.

Unabhängig von der heutigen Entscheidung erwartet der DJV von Bundesregierung und Parlament, die große Novellierung des Bundesjagdgesetzes noch in dieser Legislaturperiode einzubringen und zu verabschieden.

Samstag 16.04.2016 13:00 - 17:00
Erlangung der Jahresschießnadel, Schießstand der VdJO in Erlenbach

 

Hessisches Landeslabor weist tödliche "Aujeszkysche" Krankheit bei einem Jagdhund nach

[Weitere Informationen]


 

Klangbögen - Jagdhörner treffen Chor am 5.3.2016

[Weitere Informationen]


 

„Wald als Lebensraum - Forstwirtschaft und Jagd“
Projektwoche der Goethe Schule Dieburg

Die Projektwoche der Goetheschule in Dieburg stand für interessierte Schüler unter Motto:
„Wald als Lebensraum - Forstwirtschaft und Jagd“

Auf Anfrage der Schule wirkte neben dem Forstamt Dieburg auch die Dieburger Jägerschaft an diesem Projekt mit.
Es ist die beste und oft auch die fruchtbarste Form der Öffentlichkeitsarbeit.

Am 26. Januar 2016 fanden sich 28 Schüler der 5. bis 8. Klasse am Dieburger Freizeitzentrum „Spießfeld“ ein.

Bei einem von E. Mehring geführten ca. 2 stündigen Waldrundgang vorbei an Fuchs-/Dachsbau, Suhlen, Mahlbäumen, Fegestellen, Forstgatter, Weiserflächen, Hochsitzen, Sulzen, Wiesen- und Verbißschäden wurden zunächst die Merkmale, Lebens- und Verhaltensweise der vier vorkommenden Hauptwildarten Schwarzwild, Rehwild, Fuchs und Dachs erläutert.
Gleichzeitig standen dabei die Aufgaben des Jägers in unserer Kulturlandschaft im Vordergrund.
Die Jagd als Naturnutzung und Notwendigkeit zur Erhaltung gesunder und artenreicher Wildbestände, sowie ihrer Anpassung an die Erfordernisse des Lebensraumes.

E. Mehring, Kreisjagdberater


Eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Ihnen der Vorstand der Dieburger Jägerschaft.


Die neue Hessische Jagdverordnung wurde jetzt mit Gesetz- und Verordnungsblatt vom 30.12.2015, Nr. 34, veröffentlicht. Sobald die Einstellung auf der Internetseite www.rv.hessenrecht.hessen.de durch das Land Hessen erfolgt ist, kann diese dort eingesehen werden.

Viele Grüße
Michael Heid


Ausschnitte der Landtagsanhörung zur hessischen
Jagdverordnung
per "Livestream" im Internet, 2.11.2015 - 7:30 Uhr

[Weitere Infos hier]

Landtagsanhörung zur JVO: Stellungnahmen der Parteien und Teilnehmer der Anhörung

Bericht des Landesdesdienstes Hessen (lhe) der Deutschen Presseagentur zur JVO-Anhörung im hessischen Landtag

hes0031 4 pl 142  lhe 2095

Umwelt/Hessen/Jagd/
Verfassungsrechtler hält Jagdverordnung für problematisch (Foto - Archiv) =

Wiesbaden (dpa/lhe) - In der Debatte um die neue Jagdverordnung in Hessen hat ein Verfassungsrechtler juristische Bedenken gegen das neue Regelwerk angemeldet. Die Festsetzung neuer Jagdzeiten müsse das Parlament als Gesetz beschließen und dürfe nicht von der Regierung per Verordnung vorgeschrieben werden, forderte Prof. Michael Brenner von der Universität Jena am Montag in Wiesbaden bei einer Anhörung im Landtag.

Die Frage, ob bestimmte Wildarten gejagt werden dürften oder nicht, berührt nach Ansicht des Experten elementare Rechte der Jäger. Die von Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) geplanten Neuregelungen hat die Jäger auf die Barrikaden getrieben. Doch auch die Naturschützer sind nur teilweise zufrieden.

Der Fuchs soll künftig längere Schonzeiten erhalten - wie auch Rabenkrähe und Elster. Rebhuhn und Graugans dürfen nicht mehr geschossen werden. Ein Jagdverbot gilt auch für Baummarder, Iltis, Hermelin und Mauswiesel. Auf der anderen Seite soll die Jagd auf Rehböcke verlängert werden.

 

2. November 2015
Heinz Lotz: Anhörung offenbart massive Mängel an geplanter Jagdverordnung
Jagdverordnung
http://assets01.hessenspd.net/img/cached/2013_7_10_11_52_32_87353_954.jpg

Die SPD-Landtagsfraktion bleibt bei ihrer Kritik an der geplanten Jagdverordnung und sieht sich durch die von ihr und der FDP beantragte Anhörung im Hessischen Landtag bestätigt. „Diese Nummer ist schlichtweg zu groß für eine Verordnung. Hier wollten Einzelne Interessen im Landtag unauffällig mit einer Verordnung etwas durchboxen, was so einfach nicht durchzuboxen ist. Das Ministerium überschreitet ganz klar seine Befugnisse und übergeht massiv das Parlament“, sagte der jagdpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Heinz Lotz am Rande der Anhörung im Hessischen Landtag.

In weiten Teilen hebele die geplante Verordnung sogar das bestehende Jagdgesetz aus, da es über den üblichen Verordnungscharakter hinausgehe. „Wir sind bereit, an einem neuen Jagdgesetz mitzuarbeiten. Die Pläne des Ministeriums gehen jedoch für eine Verordnung, die ohne Zustimmung des Parlaments erlassen wird, zu weit. So setzt man nach jeder Landtagswahl sowohl Naturschutz- und Jagdverbände der Beliebigkeit aus. Ganz zu schweigen von den Tieren, denen so nicht geholfen ist. Teile der CDU reiben sich doch jetzt schon die Hände, um in anderen Konstellationen die Verordnung wieder zurück zu ziehen“, so Heinz Lotz. 

Zudem offenbare die Anhörung akute fachliche Mängel der geplanten Jagdverordnung. „In den vergangenen Wochen rechtfertigte die schwarz-grüne Landesregierung immer wieder ihr Vorhaben mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Nach der Anhörung ist davon nicht mehr viel übrig. Vor allem die befragten Wissenschaftler widersprechen dem Verordnungsentwurf in weiten Teilen“, kritisiert Lotz. 

Die von der SPD und FDP beantragte Anhörung sei eine gute Grundlage, um sich gemeinsam und geordnet über eine Reform des Jagdgesetzes Gedanken zu machen. „Was alle Beteiligten brauchen, sind nicht nur wirklich fachlich untermauerte Argumente, sondern auch Rechtssicherheit“, so der Landtagsabgeordnete Heinz Lotz. 

http://fdp-fraktion-hessen.de/meldung/anhoerung-zur-jagdverordnung/
Logo FDP-Fraktion im Hessischen Landtag

Wald

Anhörung zur Jagdverordnung

Land- & Forstwirtschaft2. November 2015

„Die auf Betreiben von SPD und FDP initiierte Anhörung zur Jagdverordnung der schwarz-grünen Landesregierung hat klare rechtliche Bedenken der Anzuhörenden aufgezeigt.
Insbesondere in Bezug auf das verfassungsmäßig garantierte Eigentumsrecht gibt es massive Bedenken. Die Sachverständigen haben klar aufgezeigt, dass die aktuelle Fassung der neuen Jagdverordnung sehr viele Jagdzeiten berührt. Wenn also die Jagdzeiten in dieser massiven Häufung neu geregelt werden sollen, ist dies ein deutliches Zeichen für die notwendige parlamentarische Beteiligung. Dies unterbleibt aber hier völlig, da die Regelungen im Wege der Verordnung und nicht Gesetzlich geregelt werden sollen“, so Jürgen LENDERS, jagdpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.
Lenders weiter:
„Es werden auch bei der Prüfung für Jägerinnen und Jäger massive Hürden aufgebaut. So soll bei einmaligem Durchfallen durch die Jägerprüfung eine Wiederholung unmöglich sein und die Schiessprüfungen auf das Niveau von Leistungssport angehoben werden.
Die Gesamtheit der Hürden und Einschränkungen die erfolgen sollen führen dazu, dass die Privatjagd faktisch abgeschafft wird.
Die Jägerinnen und Jäger dürfen nicht in Folge eines Gutmenschentums und grüner Ideologie aufs Schafott geführt werden. Wir leben seit Jahrhunderten in einer Kulturlandschaft. Damit diese in Abstimmung mit Siedlung, Landwirtschaft, Flora und Fauna funktioniert, darf diese nicht sich selbst überlassen werden.
Die Jägerinnen und Jäger bilden hier ein wichtiges Glied zum Erhalt der Kulturlandschaft in Hessen.“

CDU Fraktion Hessen

02.11.2015 – Land
Themengebiet: Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Walter Arnold: „Anhörung zur Jagdverordnung zeigt komplexe und widersprüchliche Interessenlage“
Walter Arnold: „Anhörung zur Jagdverordnung              zeigt komplexe und widersprüchliche              Interessenlage“

„Die heutige Anhörung hat das Bild verfestigt, dass bei der Jagdverordnung eine sehr komplexe und widersprüchliche Interessenlage besteht. Wir haben immer deutlich gemacht, dass wir diese Interessen von Jagd, Natur und Gesellschaft in einen fairen Ausgleich bringen wollen. Die heutige Anhörung hat hierzu nochmals wichtige Hinweise gegeben, die wir gewissenhaft auswerten werden. Dabei legen wir auf den großen Sachverstand der Jägerschaft und die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Wildbiologie besonderen Wert“, erklärte der jagdpolitische Sprecher der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Walter Arnold, anlässlich der heutigen Anhörung im Hessischen Landtag zur Jagdverordnung. 
Insbesondere im Hinblick auf die Jagd- und Schonzeiten sei deutlich geworden, dass sehr unterschiedliche Einschätzungen zwischen den Verbänden bestehen, was hier richtig sei. „Wir haben immer deutlich gemacht, dass wir die Regelung der Jagdzeiten ausschließlich auf moderne wissenschaftliche, wildbiologische Erkenntnisse stützen wollen. Nur so erreichen wir Akzeptanz von Jägern und Umwelt- und Tierschützern gleichermaßen. In den vergangenen Wochen ist deutlich geworden, dass hier aus unserer Sicht noch einzelne Änderungen im Entwurf der Verordnung nachvollziehbar sind. Dieser Eindruck wurde auch durch die heutigen Vorträge bestätigt. Wir werden daher mit der zuständigen Ministerin im Gespräch bleiben und für einige Anpassungen werben, damit wir ein gutes und für alle Seiten tragfähiges Ergebnis erreichen“, so Arnold.
Der CDU-Forstexperte machte nochmals deutlich, dass die Jagd „wertvolles Kulturgut und die Jäger als wichtigen Teil unserer Gesellschaft, zum Beispiel durch eine nachhaltige Jagd, Hegemaßnahmen und die Steuerung der Wildpopulation eine sehr wichtige Leistung für die Gesellschaft und die Natur erbringen.“ Deshalb stehe die CDU für ein gutes, modernes und ideologiefreies Jagdrecht, das Eigentumsrecht der Jagdrechtsinhaber und die Eigenverantwortlichkeit der Jäger.

Logo

02.11.2015
ANHÖRUNG ZUR JAGDVERORDNUNG - GRÜNE: SACHLICHKEIT GEHT VOR IDEOLOGIE
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht in der heutigen Anhörung zur Jagdverordnung eine klare Bestätigung, dass der Verordnungsentwurf die richtigen Punkte setzt. „Uns geht es um eine sachliche und inhaltliche Auseinandersetzung mit den Experten und Verbänden und darum, wissenschaftliche und wildbiologische Erkenntnisse in die Überlegungen einfließen zu lassen“, so Ursula Hammann, Sprecherin für Tierschutz und Naturschutz bei den GRÜNEN. „Wenn man die ideologischen Kämpfe einmal außen vor lässt wird deutlich, dass niemand die Jagd abschaffen will, dass auch wir GRÜNE die Jagd anerkennen und in ihr einen Beitrag für den Erhalt des Waldes und der Naturlandschaft sowie der Artenvielfalt sehen. Wir brauchen aber eine angepasste Bejagung, die sich an den Wildschäden orientiert und die gleichzeitig den Schutz gefährdeter Arten berücksichtigt. Das Töten von Tieren muss gerechtfertigt sein.“
DIE GRÜNEN sehen sich durch die Ausführungen der Naturschutz- und Tierschutzverbände bestätigt. Diese bewerten den Entwurf der Jagdverordnung als einen guten und relativ großen Schritt in die richtige Richtung. Auch der Ökologische Jagdverein Hessen e.V. bewertet den Entwurf positiv. Dazu Hammann: „Betont wird, dass die Bejagung auch immer vor dem Hintergrund einer sinnvollen Verwertung der Tiere im Rahmen des Nachhaltigkeitsgrundsatzes beachtet werden muss. Jagd muss am Gemeinwohl orientiert sein, bei der gemäß dem Tierschutzgesetz den Wildtieren keine unnötigen Leiden und Schmerzen zugefügt werden dürfen. Deutlich wird durch die Ausführungen verschiedener Verbände auch, dass beispielsweise die Bestände von Rebhühnern oder Feldhasen nicht durch eine intensive Bejagung von Beutegreifern wie Füchsen oder Mardern verbessert werden können. Vielmehr müssen die Lebensräume der Wildtiere durch spezielle Schutzmaßnahmen ausgeweitet und möglichst lebensnah gestaltet werden.“
DIE GRÜNEN sind zuversichtlich, dass die Ergebnisse der Anhörung entsprechend im Sinne von Tier- und Naturschutz in der Jagdverordnung berücksichtigt werden.


Demonstration gegen Jagdverordnung


Am 26.09.2015 findet in Wiesbaden eine Demonstration gegen den Entwurf zur Landesjagdverordnung statt. Es ist geplant, ab 11:00 Uhr vom Hauptbahnhof zur Staatskanzlei zu ziehen und dort um 12:00 Uhr eine Protestveranstaltung durchzuführen.

Zur Demonstration rufen der DJV und der LJV gemeinsam auf.

Um seitens der "Dieburger Jägerschaft e.V." eventuelle Mitfahrgelegenheiten zu schaffen und die Proteste organisatorisch unterstützen zu können benötigen wir eine erste Tendenz
der Vereinsmitglieder inwieweit sie an der Veranstaltung teilnehmen können und möchten.

Wir bitten Sie daher, wenn sie gerne teilnehmen möchten, uns dies bis spätestens 16.09.2015 mitzuteilen.

Wir werden sie dann anschließend über das weitere Vorgehen informieren.


Waidmannsheil
Der Vorstand

Pressemitteilung des Landesjagdverbandes Hessen
Jagdverband ruft zu Demonstration gegen Jagdverordnung auf
Bad Nauheim, 03. September 2015 – Erstmals gehen in Hessen Jäger und Falkner, Landwirte, Waldbesitzer und Angler gemeinsam zum Protest auf die Straße. Der Landesjagdverband (LJV) ruft die hessischen Grünröcke und befreundete Verbände am 26. September in Wiesbaden zur Demonstration gegen die geplante schwarz-grüne Jagdverordnung (JVO) auf. „Hände weg vom Jagdrecht – Keine Aushöhlung durch die neue Jagdverordnung“ lautet das Motto, sagte LJV-Präsident Dr. Jürgen Ellenberger am Donnerstag in Bad Nauheim. Der Protest wird vom Deutschen Jagdverband (DJV) unterstützt.
„Der Jagdverordnungsentwurf des Wiesbadener Umweltministeriums stellt einen Frontalangriff auf das Jagdrecht und den Natur- und Artenschutz dar“, kritisierte Ellenberger. Füchse, Rabenkrähen und Elstern sollten die bundesweit kürzesten Jagdzeiten erhalten, Baummarder, Iltis und Hermelin überhaupt nicht mehr bejagt werden. Die Schonung dieser räuberischen Arten gefährde Bodenbrüter wie Rebhuhn, Lerche, Kiebitz und Wachtel. „Allein der Fuchsbestand hat sich in Hessen in 30 Jahren aufgrund der Tollwutimpfung der Rotröcke auf rund 150 000 Tiere verfünffacht“, sagte der LJV-Präsident. Ohne intensive Fuchsbejagung werde auch die Feldhasen-Population trotz eines weitgehenden Bejagungsverzichts sinken.
„Wenn die Jagdzeit für Rabenkrähen und Elstern tatsächlich von rund sieben auf zweieinhalb Monate gekürzt wird, kommen wir dem ,Stummen Frühling‘ ohne fröhliches Vogelgezwitscher ein ganzes Stück näher“, warnte Ellenberger. „Denn in unserer vom Menschen geprägten Kulturlandschaft haben die Rabenvögel beim Plündern von Singvogelnestern leichtes Spiel.“ Offenbar habe das hessische Umweltministerium aus der vorübergehenden Vollschonung von Krähen und Elstern in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts nichts gelernt. Damals protestierten Vogelfreunde und Landwirte heftig gegen dieses Jagdverbot, weil sich die Übergriffe der Rabenvögel auf Singvögel und Jungwild stark häuften und die Schäden in der Landwirtschaft wuchsen. 1993 töteten Rabenkrähen bei Herborn (Lahn-Dill-Kreis) sogar 35 Schaflämmer.
Dass für Graugänse keine Jagdzeit mehr vorgesehen ist, bezeichnete der LJV-Präsident als „einzigartigen ökologischen Schildbürgerstreich“. Die Jagd müsse sowohl auf Graugänse als auch Nil- und Kanadagänse wie in Nordrhein-Westfalen vom 16. Juli bis 31. Januar erlaubt sein. „Denn von der Werra bis zum Rhein wachsen die Wildgänsebestände ständig an“, schilderte Ellenberger die Lage. „Ganze Gänsescharen verkoten Badeseen, Freibäder und Parks, verdrängen andere Wasservögel und fressen Getreidefelder kahl. Überdüngte Binnengewässer kippen in der Sommerhitze um.“
Wer angesichts dieser „Bestandsexplosion“ die Gänsejagd einschränkt, steuere auf holländische Verhältnisse zu. „Dort hat im Juni mit Zustimmung der Natur- und Vogelschützer die Vergasung von 400.000 Wildgänsen begonnen“, erläuterte der Jägerpräsident. Nachdem 1999 in den Niederlanden ein weitgehendes Jagdverbot verhängt wurde, werde man der Gänseplage anders nicht mehr Herr. Die auf Kosten des Steuerzahlers vom Staat ersetzten Gänseschäden beliefen sich auf 16 Millionen Euro.
„Die über 24.500 hessischen Jägerinnen und Jäger brauchen in Sachen Nachhaltigkeit und Naturschutz keine Belehrung von urbanen Schreibtisch-Ökologen“, betonte Ellenberger. „Sie kennen Wildbestand und Lebensräume besser als Wochenend-Naturschützer.“ Die Jagd sei eine „nachhaltige Nutzung von Naturgütern, aber nicht die Dienstmagd parteipolitisch geprägter Ökologie“. Das Jagdrecht werde durch das Grundgesetz als Eigentumsrecht geschützt.
Der Deutsche Jagdverband schloss sich dem Protestaufruf an. DJV-Präsident Hartwig Fischer kritisierte, dass der Verordnungsentwurf keine Rücksicht auf wildbiologische Erkenntnisse nehme. Die Jagd solle nur soweit zugelassen werden, wie sie aus urbaner Sicht nötig sei. Fischer: „Das ist ein völlig falsches Grundverständnis von Jagd.“
Der Demonstrationszug startet in Wiesbaden am 26. September um 11 Uhr vom Hauptbahnhof zur hessischen Staatskanzlei am Kranzplatz. Dort beginnt gegen 12 Uhr eine Kundgebung mit Vertretern der beteiligten Verbände und Landespolitikern als Rednern. Der Landesjagdverband erwartet mehrere tausend Teilnehmer.

Termin Schießkino 2015:

Wann: Sonntag, 27.09.2015 von 15:00 – 17:00 Uhr

Wo:
cid:image002.jpg@01D088EC.120D5F30

Bildungszentrum Pond Academy GmbH
Gewerbepark Birkenhain 19
63579 Freigericht-Bernbach

Anmeldungen verbindlich bis 23.09.2015 bei: Bernd Heimer

 

Grillfeier 2015

Liebe Jagdfreunde
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freu mich, Sie und Ihre Familien auch in diesem Jahr
im Namen des Vorstands der Dieburger Jägerschaft e.V.
zum gemeinsamen Grillen herzlich ein zu laden.

Wann:
am 05.09.2015 ab 18 Uhr

Wo:
Hofgut Wolfgang Walter,
Hof Holderbusch
Außerhalb 10,
64853 Otzberg-Habitzheim

 

Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt, dieses wird zum Selbstkostenpreis bereitgestellt.

Um besser planen zu können bitte ich Sie, mir das ausgefüllte Anmeldformular bis spätestens 26. August 2015 unter angegebenem Kontakt zukommen zu lassen.

Der Vorstand der Dieburger Jägerschaft e.V. freut sich auf Ihr Kommen
und ein gemütliches Beisammensein um alte Kontakte zu pflegen und
neue Freundschaften zu schließen.

Matthias Schott
1. Vorsitzender

 

[Weitere Infos hier]

Informationsabend „ Bleifreie Munition“

Am Dienstag den 29. Juni hatte die Dieburger Jägerschaft e.V.  zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „ Bleifreie Munition“ eingeladen. Der Einladung in den Vortragsraum im „ Gruberhof“ in Groß-Umstadt folgten zahlreiche Vereinsmitglieder und Gäste. Nachdem sich der Raum bis auf den letzten Platz gefüllt hatte  wurde die Veranstaltung durch die Jagdhornbläser des Vereines  eröffnet. Anschließend begrüßte der Vorsitzende die Vereinsmitglieder, die Gäste, Vertreter von Hessenforst sowie den Referenten, Herrn Ludger Schilling.


Herrn Schilling gelang es von Anfang an die Zuhörer zu erreichen. Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person verwies er sogleich darauf, dass es ihm nicht  darum ginge für oder gegen „bleifrei“ zu argumentieren, sondern lediglich offen und ehrlich zu informieren.
Herr Schilling erläuterte als erstes die wichtigen Fakten die einem solchen Vergleich zugrunde liegen müssen. Begriffe wie: Vo, Mündungsenergie, Restgewichte, aufpilzen etc. wurden nochmals erläutert und dem einem oder wieder, nach langer Zeit, in Erinnerung gerufen.
Die anhand eines Powerpoint Vortrages erläuterten, und mit Bildern von Versuchsreihen unterstützen Fakten waren sehr aufschlussreich. Fragen der Zuhörer stellte sich der Referent jederzeit und beantworte diese fachlich. Hier konnte er auf seinen persönlichen Erfahrungsschatz mit bleifreier sowie mit bleihaltiger Munition zurückgreifen und stets neutral informieren.
Auch Fragen zur Sicherheit, Zielballistik und Waffenpflege standen auf dem Programm.
Nach seinem Vortrag stand Herr Schilling noch lange für persönliche Frage zur Verfügung.
Auch wenn der Eine oder Andere  nach der Veranstaltung immer noch nicht entschlossen ist was er in Zukunft verwenden wird, eines ist sicher…der Vortrag informierte mit sachlichen, fundierten Argumenten.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Jägerinnen und Jäger,

in letzter Zeit häufen sich in Hessen Anfragen von Privatpersonen bei Jägern mit der Bitte, sofort auf ihrem privaten Grundstück mit Fallen gegen eine akute „Waschbärplage“ vorzugehen. Dabei  handelt es sich zumindest teilweise um Jagdgegner. Diese wollen damit „beweisen“ und in den Medien verkünden, dass wir Jäger auch während der Aufzuchtzeit des Waschbär-Nachwuchses bedenkenlos und ohne Rücksicht auf den Elterntierschutz-Paragraphen des Bundesjagdgesetzes gegen diese invasive Art vorgehen und dabei billigend in Kauf nehmen, dass die Waschbärfähe von ihren Jungen weggefangen wird.

Auf diese Weise wollen diese „Tier“- und „Naturschützer“  Einfluss auf die künftige hessische Jagdverordnung nehmen.  Ihr Ziel ist es, dass Waschbären eine lange Schonzeit erhalten und die Fallenjagd verboten wird. Ähnliche Aktionen mit dem gleichen Ziel hat es schon im Juni 2014 und im April 2015  in Mittel- und Osthessen gegeben.  

Informieren Sie bitte möglichst umgehend die Mitglieder Ihres Jagdvereins über diese neue Masche, damit kein Jäger aus purer Gefälligkeit und Hilfsbereitschaft in diese Falle tappt.

Mit bestem Dank, freundlichen Grüßen
und Waidmannsheil

Dr. Klaus Röther

LJV-Pressesprecher

Dieburger Jägerschaft stellt Hessenmeister im Jagdhornblasen Klasse C

50 Jahre nach dem letzten Titelgewinn, im Jahr 1965, ist es nun wieder so weit.
Die Jagdhornbläser der Dieburger Jägerschaft e.V unter der Leitung von Bernd Heimer konnten sich am Samstag den 13.06.2015 bei Landesbläserwettbewerb in Kranichstein durchsetzen.
Nachdem sich die „Alte Truppe“ in den letzten Monaten immer wieder mit Anfängern verstärkt hatte, setzte sich der Chorgeist durch und es wurde intensiv trainiert um diesen Erfolg zu ermöglichen.
23 Frauen und Männer, darunter 12 Anfänger, betraten die Bühne und stellten sich den Anforderungen.
Am Ende hat sich das Training bezahlt gemacht und jeder der Teilnehmer erhielt nicht nur eine Hornschnalle  sondern darf sich auch „Hessenmeister“ nennen.
Weiterhin freut sich das Team über Interessierte die gerne mitspielen möchten.
Übungsstunde ist jeweils donnerstags ab 20:00 Uhr im Schützenhaus in Raibach.

„Hessenforst fordert die Nutzung von bleifreier Munition
bei der Teilnahme an der Gesellschaftsjagd und in den Pachtverträgen“
„Der Entwurf des neuen Bundesjagdgesetztes sieht den Passus
„ Nutzung von innovativer, möglichst bleiarmer Geschosse“ vor“ 

Grund genug um unsere Mitglieder und Gäste zu informieren
daher laden wir sie zum
Informationsvortrag

Bleifreie Munition

am 23.06.2015 um 19:30 Uhr
im Gruberhof
Raibacher Tal 22
64823 Groß-Umstadt

mit anschließendem Meinungs- und Erfahrungsaustausch ein.

Um besser planen zu können bitten wir um zeitnahe Mitteilung über Ihre Teilnahme und die Anzahl der Personen die Sie begleiten per Fax, Mail oder Telefon.

[Komplette Einladung]

 

DJV-Pressemeldung „Fitness-Check“ für EU-Richtlinien

EU-Kommission startet Online-Befragung zu EU-Naturschutzrichtlinien (Berlin, 05. Mail 2015) Die EU-Kommission hat am 30. April 2015 eine öffentliche Konsultation zum sogenannten "Fitness-Check" der europäischen Naturschutzrichtlinien, der Vogel-Richtlinie und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH), gestartet.

An der Konsultation kann sich jedermann bis zum 27.07.2015 online beteiligen. Der Fitness-Check soll zeigen, ob die Richtlinien ihre Aufgaben erfüllen und wo es möglicherweise Verbesserungsbedarf gibt. Anfang 2016 will die EU entscheiden, ob es zu einer Überarbeitung, ggf. auch Zusammenlegung, der Richtlinien kommt.

[Kompletten Artikel lesen...]

[...] Der DJV ruft daher alle Jägerinnen und Jäger auf, sich an der Befragung zu beteiligen! Dies ist nur online über folgenden Link möglich: [Hier klicken]

Erwerb der Jahresschießnadel
Samstag, 09. Mai 2015, von 13:00 - 17:00 Uhr auf dem Schießstand der VdJO in Erbach/Erlenbach

Halali – Jäger fühlen sich als Gejagte

Die Jäger in Hessen sind sauer. In wenigen Wochen soll die neue Jagdverordnung in Hessen auf den Weg gebracht werden. Und
in dieser gibt es etliche Forderungen des Tierschutzbeirates, die die Jäger so richtig auf die Palme bringen: Denn die Umweltschutzverbände fordern ein Abschussverbot für Haustiere, vornehmlich für im Wald streunende Hunde, das Verbot der Jagdhundausbildung am lebenden Tier, Verbot der Fallenjagd in Hessen und eine Schonzeit für Waschbären. Dem gegenüber stehen die hessischen Jagdverbände, die diese Forderungen als absolut kontraproduktiv für den Artenschutz und die Gesunderhaltung der durch den Mensch mittlerweile stark veränderten Ökosysteme
werten. Für sie sind die Forderungen des Tierschutzbeirates "ideologische, eher emotionale Forderungen" anstatt auf wissenschaftliche Fakten zu bauen. Um sich so richtig Luft zu machen,
hatte die Jägervereinigung Oberhessen am Mittwochabend zu einem
Vortragsabend mit anschließender Podiumsdiskussion in die Gallushalle
nach Grünberg geladen. An die 500 Gäste, zum Teil sogar aus Südhessen, waren dem Aufruf gefolgt – neben einer Hand voll Tierschützern, die vor dem Eingang demonstrierten. Wissenschaftliches Nach diversen wissenschaftlichen Vorträgen sollte Gelegenheit zur Diskussion bestehen, um möglicherweise eine Annäherung in den beiden doch sehr konträren Positionen zu erreichen. So stand die Veranstaltung unter dem Motto "Fakten statt Wunschkonzert", denn die neue Jagdverordnung droht nach Ansicht der Jägervereinigung Oberhessen zu ebenso einem "emotionalen Musikstück" zu erkommen.
So zumindest der Vorwurf, den der Verein den Vertretern der unterschiedlichen Tierschutzverbänden, die über den Entwurf mitentscheiden, macht.

[Zum Artikel]

 

Wo die Hirsche in der Messehalle röhren 14. Messe „Jagen-Reiten-Fischen-Offroad“ vom 27. Februar bis 1. März in Hessenhalle Alsfeld – Selbstladebüchse Sauer 303 Synchro XT wird verlost

Alsfeld - Jäger, Reiter und Fischer laden zur 14. Messe „Jagen-Reiten-Fischen-Offroad“ ein: Vom 27. Februar bis 1. März 2015 halten über 200 Aussteller im Messezentrum Hessenhalle Alsfeld (Vogelsbergkreis) Jagdwaffen, Jagdzubehör und –bekleidung, Jagdliteratur und -kunst, Wildwürste und –schinken, alles rund um die Wildverwertung, praktische und modische Jagdbekleidung, Jagdschmuck und –accessoires und vieles mehr feil. Auch die Reiter und Fischer finden die Ausrüstung, die sie zur Ausübung ihrer Passion benötigen. Allradfahrzeuge stehen zur Probefahrt bereit.
 
Der mehrfache Deutsche Meister im Hirschrufen, der norddeutsche Berufsjäger Immo Ortlepp, lässt in den Messehallen den Platzhirsch röhren und führt auf der Aktionsbühne durch das Rahmenprogramm. Besucher, die ihre Erwerbsberechtigung mit sich führen und, am Samstag (28. Februar) um 17 Uhr persönlich bei der Verlosung anwesend sind, können eine Selbstladebüchse Sauer 303 Synchro XT komplett mit Burris-Rotpunktvisier gewinnen. Außerdem werden unter den Messegästen ein Kurzwaffentresor, Drückjagdsitze und hochwertige Fischereiausrüstung verlost.


1. Eine Selbstladebüchse Sauer S 303 mit Burris-Rotpunktvisier können Messebesucher, die ihre Erwerbsberechtigung mit sich führen, am Samstag, den 28. Februar, um 17 Uhr gewinnen. Foto: Werksfoto

Im Rahmenprogramm demonstriert der Schwälmer Wildspezialitäten-Metzger Andreas Willer, wie Wild für die Küche vorbereitet wird. Jagdkynologen präsentieren bei einer Pfostenschau die große Bandbreite der Jagdhunderassen und erläutern ihre speziellen Einsatzbereiche. Die Falkner stellen ihre Greifvögel vor, Berufsjäger Ortlepp gibt Tipps zur Ruf- und Lockjagd, täglich treten Jagdhornbläser auf, und im Laser-Schießkino können die Besucher ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen.
Die Reiter führen am Samstag und Sonntag eine rasante Pferdeshow vor, die jeden Pferdefreund fasziniert. Informationen über das Fliegenfischen, ein Großaquarium mit heimischen Fischen und Krebsen, der „Fisch des Jahres“ und ein Kinder-Kreativ-Tisch zählen zum Angebot des Informations- und Mitmachstands der hessischen Fischer. Der größte Jäger-, Reiter- und Anglerstammtisch Hessens ist im „Vogelsberger Wirtshaus“ angesagt, weitere Restaurants laden zur Stärkung ein.
Vorstandsmitglieder und Fachleute des Landesjagdverbandes beantworten die Fragen von Jägerinnen und Jägern und beraten Interessenten über den Erwerb des Jagdscheins.  
Die Messe ist vom 27. Februar bis 1. März (Freitag bis Sonntag) jeweils von 9.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet acht Euro und ist für Kinder bis 14 Jahre frei. Direkt am Ausstellungsgelände stehen rund 3000 kostenlose Parkplätze bereit. Die Messeleitung erwartet etwa 20.000 Besucher.

Weitere Informationen zur 14. Fachmesse „Jagen - Reiten - Fischen - Offroad“ gibt es im Internet unter www.jagdmesse-alsfeld.de.


Rahmenprogramm der 14. Messe „Jagen – Reiten – Fischen – Offroad“ auf der Schaubühne in Halle 2

Der niedersächsische Berufsjäger Immo Ortlepp, mehrfacher Deutscher Meister  im Hirschrufen und Experte für Lock- und Krähenjagd, führt täglich durch das Programm.

Freitag, den 27. Februar 2015

10:30 Uhr       Offizielle Eröffnung  mit dem Bläserkorps des Jagdvereins
                       Alsfeld
                       Eröffnungsansprachen der Ehrengäste und Vertreter der
                       ideellen Träger
12:30 Uhr       Vorstellung der Greifvögel, Einführung in die Beizjagd,
                       Orden Deutscher Falkoniere, Komturei Hessen
14:00 Uhr       Jagdhornbläser
15:00 Uhr       Wildzerwirken, Vorbereitung des Wildes für die Küche,
                       Andreas Willer, Schwalmstadt
16:15 Uhr       Immo Ortlepp, Krähenbejagung/Lockjagd
17:00 Uhr       Verlosung im „Vogelsberger Wirtshaus“ mit Preisübergabe
                                    1 Waffentresor für  Kurzwaffen
                                    1 Drückjagdbock

           


Samstag, den 28. Februar 2015

11:00 Uhr       Jagdhornbläser-Matinee
11:30 Uhr       Vorstellung der Greifvögel, Einführung in die Beizjagd;
                       Orden Deutscher Falkoniere, Komturei Hessen
12:00 Uhr       Jagdhornbläser
12:30 Uhr       Immo Ortlepp, Krähenbejagung/Lockjagd
13:00 Uhr       Wildzerwirken, Vorbereitung des Wildes für die Küche,
                       Andreas Willer, Schwalmstadt
14:00 Uhr       Fisch räuchern ist gar nicht schwer – Schritt für Schritt zum schmackhaften
                       Räucherfisch                   
15:00 Uhr       Vorstellung der Greifvögel, Einführung in die Beizjagd,
                       Orden Deutscher Falkoniere, Komturei Hessen
16:00 Uhr           Vorstellung der Jagdhunderassen (Pfostenschau)
17:00 Uhr       Verlosung der Selbstladebüchse Sauer 303 Synchro XT im „Vogelsberger Wirtshaus“ mit Preisübergabe (nur unter Vorlage der Erwerbsberechtigung!)


Sonntag, den 1. März 2015

10:00 Uhr       Jagdhornbläser-Matinee 
11:00 Uhr       Vorstellung der Greifvögel, Einführung in die Beizjagd,
                       Orden Deutscher Falkoniere, Komturei Hessen
11:30 Uhr       Fisch räuchern ist gar nicht schwer –  Schritt für Schritt zum schmackhaften
                       Räucherfisch                   
13:00 Uhr       Jagdhornbläser
14:00 Uhr       Fisch räuchern ist gar nicht schwer – Schritt für Schritt zum schmackhaften
                       Räucherfisch                   
15:00 Uhr       Wildzerwirken, Vorbereitung des Wildes für die Küche,
                       Andreas Willer, Schwalmstadt
16:00 Uhr       Vorstellung der Greifvögel, Einführung in die Beizjagd,
                       Orden Deutscher Falkoniere, Komturei Hessen
17:00 Uhr       Verlosung im „Vogelsberger Wirtshaus“ mit Preisübergabe
                           1 Vakuumiergerät, 1 Drückjagdbock


Dauerausstellungen

Halle 1       - „Vogelsberger Wirtshaus“ – Gastronomie
                  - Schießkino (Laserschießstand) für Jedermann
Halle 2       Informationsstand des Landesjagdverbandes Hessen
                 Kinderprogramm am Stand des Landesjagdverbandes             

Halle 3       Informationszentrum und Mitmachstand des Verbandes
                  Hessischer Fischer e.V.

 

Vorstellung des "Knüll-Modelles"


Am 04.12.2014 konnte der Vorsitzende der Dieburger Jägerschaft Matthias Schott, nicht nur zahlreiche Jagdausübungsberechtigte, sondern auch einen für dieses Projekt kompetenten Referenten in Herrn Gerhard Becker zur Weiterbildungsveranstaltung des Vereines begrüßen. In seinem Vortrag hat Herr Becker auf eine über sieben jährige Erfahrung zurückgreifen können. Anhand verschiedener Statistiken konnte nachgewiesen werden, dass sich die Abschusszahlen gegenüber den "alten" revierbezogenen Abschüssen nicht verändert haben. In der anschließenden Diskussion wurden die Fragen der JAB`s erschöpfend beantwortet. Nun ist es an den Jagdausübungsberechtigten, sich Gedanken zur Umstellung zu machen und im Frühjahr bei den Hegegemeinschaftssitzungen eine Entscheidung zu treffen.
Marita Euler

!!!! 4. Dezember 2014 19:00 Uhr Informationsveranstaltung zum Knüllmodell im Gruberhof Groß-Umstadt !!!! 

Liebe Jägerinnen und Jäger, sehr geehrte Damen und Herren,

RTL hat eine Volksabstimmung auf den Weg gebracht, bei der es um den Abschuss von wildernden Katzen geht. Der aktuelle Stand steht bei 46,2 % dafür, dass Jäger weiterhin wildernde Katzen abschießen können, 53,8 % sind dagegen. Das Ergebnis würde den Grünen den Rücken stärken und einer weiteren Aushöhlung des Jagdrechts Vorschub leisten. Also, liebe Jägerinnen und Jäger, kommt “in die Puschen” und lasst Euch nicht die Butter vom Brot holen”

Wenn Sie den unten stehenden Link anklicken, kommen Sie direkt zur Abstimmung.

Zur Abstimmung

Gelungene Premiere


Am Samstag, 27. September, hatte der neue Vorstand der „Dieburger Jägerschaft“ seine Mitglieder zum ersten Grillfest auf den Hof „Holderbusch“ in Habitzheim eingeladen. Über 120 Gäste konnte der Vorsitzend Matthias Schott in einer schön herbstlich dekorierten Halle gemeinsam mit unseren Bläsern begrüßen. Nach dem musikalischen Genuss, wurde auch kulinarisch genossen. Manchem fiel die Auswahl zwischen den verschiedenen Steaks und Wildbratwürsten mit selbstgemachem Kartoffelsalat sichtlich schwer. Bis spät in die Nacht saß man gesellig zusammen und entdeckte immer wieder Freunde, die man ewig nicht mehr gesehen hatte. Unterbrochen wurden die lebhaften Gespräche nur noch durch einen weiteren Vortrag unserer Bläser unter Leitung von Bernd Heimer.

Viele Gäste hoffen auf eine Wiederholung des Grillfestes im nächsten Jahr.
Ein herzliches Dankeschön an die Familien Walter , für die Bereitstellung der perfekten Räumlichkeiten, ebenso  den Herren Hartmann und Schormann für die Spende der Wildschweinbratwürste und bei allen Helfern, die zum tollen Erfolg des Grillfestes beigetragen haben.

Treffer oder nicht?

Das fragten sich zehn junge und alte „Hasen“ auf den 300 Meter Bahn der Schießanlage der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Wetzlar am 30. August. Verabredet hatte man sich zu dieser etwas anderen Art des Schießen, da es in unserer Nähe keine Möglichkeiten gibt, auf so große Distanzen zu üben. Es fing mit normalen Entfernungsschießen (100 m) an und steigerte sich dann in verschiedenen Schritten bis zu 300 m. Diese Entfernungen können bei Auslandjagden notwendig werden und dafür lohnt sich das Training. Unsere Schützen hatten nicht nur Übung, sondern auch Spaß bei dieser ungewöhnlichen Trainingseinheit.
Marita Euler, Pressewart

Bauernmark in Groß-Umstadt



Am 13. und 14. September fand der traditionelle Bauernmarkt in Groß-Umstadt statt. Neben politischer Prominenz und  Vertretern der Landwirtschaft hat die Bläsergruppe der "Dieburger Jägerschaft" zur Eröffnung der Veranstaltung beitragen können.
Verschiedene Jagdsignalen, Begrüßung und auch dem weit über die Landkreisgrenzen bekannten "Dieburger Jägermarsch" konnte man bei den zahlreich erschienen Besuchern die Verwunderung in den Gesichtern erkennen, wie viele Töne sich aus den Jagdhörnern zaubern lassen. Der Applaus war unseren Bläsern ein verdienter Lohn für die wöchentlichen Übungsstunden, immer Donnerstags ab 20 Uhr im Raibacher Schützenhaus.
Interessierte sind immer herzlich willkommen !

Übungsschießen:

Für alle Freunde des präzisen schnellen Schusses.
Schießkinobesuch Reserviert für uns in Freigericht /  Bernbach bei Gelnhausen, bei Ponds Academy.

Wann: Freitag, 26.09.2014 ab 19:00 Uhr
Teilnehmer bis max. 21 Teilnehmer.

Die Teilnahme ist für Mitglieder der Dieburger Jägerschaft kostenlos,
5 € / Schütze für die „Gebäudetrefferkasse“ werden einbehalten.

Anmeldungen Telefonisch bei mir (Mobil: 0163/7040015) oder Thomas Kreis (Mobil:0151/17218853), oder per Mail: Bernd.Heimer@t-online.de

Bei mehr als 21 Anmeldungen werden Mitglieder der Dieburger Jägerschaft bevorzugt behandelt.

An die Damen und Herren Vorsitzenden
und Geschäftsführer der hessischen Jagdvereine


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Jägerinnen und Jäger,
der LJV NRW bittet um unsere Unterstützung. Dort läuft derzeit eine Internet-Umfrage von Zeitungen, ob Jagd auch Tierschutz sei und ob ein Jagdverband zu Recht als Tierschutzverband anerkannt werden kann. Das "grüne" NRW-Umweltministerium macht nämlich dem LJV NRW diese Anerkennung streitig. Falls sich das Umweltministerium damit durchsetzt, könnte dies Nachahmer in anderen Bundesländern finden, in denen es derzeit ein von den Grünen geführtes Umweltministerium gibt, das auch für die Jagd zuständig ist. Und dies sind momentan nicht gerade wenige Länder – Hessen zählt auch dazu! Stimmen Sie deshalb bitte über den Link, den Sie gleich unten finden, mit ab. Und weisen Sie bitte so schnell wie möglich Ihre Mitglieder (per E-Mail) auf diese Abstimmung hin, damit diese sich ebenfalls beteiligen und die E-Mail umgehend an befreundete Jäger weiterleiten können.

Mit bestem Dank, freundlichen Grüßen
und Waidmannsheil
Dr. Klaus Röther
Pressesprecher des Landesjagdverbandes Hessen

 

WICHTIG!!!
Liebe Jäger
bitte unbedingt an der Abstimmung beteiligen!!! Wir müssen zeigen, dass wir zusammenhalten!!!
Hier gehts zur Umfrage!

Einladung zum Grillfest

Liebe Jagdfreunde
Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist an der Zeit sich einmal ungezwungen und fröhlich zu treffen,
deshalb lade ich Sie und Ihre Familie im Namen des Vorstands der Dieburger Jägerschaft e.V. zum gemeinsamen Grillen herzlich ein.

Wann:
am 27.09.2014 ab 17 Uhr

Wo:
Hofgut Wolfgang Walter,
Hof Holderbusch
Außerhalb 10,
64853 Otzberg-Habitzheim

 

Für Essen und Trinken ist bestens gesorgt, dieses wird zum Selbstkostenpreis bereitgestellt.

Um besser planen zu können bitte ich Sie, mir das ausgefüllte Anmeldformular bis spätestens 17. September 2014 unter angegebenem Kontakt zukommen zu lassen.

Der Vorstand der Dieburger Jägerschaft e.V. freut sich auf Ihr Kommen
und ein gemütliches Beisammensein um alte Kontakte zu pflegen und
neue Freundschaften zu schließen.

Matthias Schott
1. Vorsitzender

Hier gehts zur Einladung

ZUR INFO
Das HMUKLV hat verbindlich festgelegt, dass die zugelassene Abschussüberschreitung um 30% für JEDES Jahr des Festsetzungszeitraumes gilt. Somit ist es nicht mehr möglich, unter Einhaltung der zugelassenen Abschussüberschreitung zum Ende des Festsetzungszeitraumes z.B. im ersten Jahr den Abschuss um mehr als 30% zu überschreiten. Die Jagdbehörde wird darauf achten, dass die Abschussüberschreitung (auch durch Fallwild) NICHT überschritten wird und ggf. Maßnahmen bei Zuwiderhandlung einleiten.

Endlich geschafft
Das konnten am 28.6.14 gleich 13 neue "Jungjäger" sagen. Im Forsthaus Almen fand die Übergabe der Jägerbriefe statt. Unter dem Dach von drei Jagdvereinen findet dort die Ausbildung statt. Jagdclub Sankt Hubertus Bergstraße, der Verein der Jäger im Odenwald und die Dieburger Jägerschaft haben unter der Leitung von Edmund Bachmann in gut 12 Monaten den Lehrgangsteilnehmern eine Menge an Theorie vermittelt. Dies gilt es jetzt auch in die Praxis umzusetzen. Nach der musikalischen Begrüßung durch die Bläsergruppe der Dieburger Jägerschaft wurden die zahlreichen Gäste vom Lehrgangssprecher H.Langacker und dem langjähreigen Lehrgangsleiter E. Bachmann begrüßt. Der neue Vorsitzende der Dieburger Jägerschaft Matthias Schott übernahm die Begrüßung für die drei Jagdvereine. Natürlich wurde der Dank an die Ausbilder von allen erwähnt.
Dann erfolgte der traditionelle Jägerschlag zur Aufnahme in die Reihen
der Jäger durch den Lehrgangsleiterund die Übergabe der Jägerbriefe
durch die drei Vereinsvorsitzenden. Ausgeschiedene Ausbilder wurden mit einem kleinen Präsent bedacht. Auch hier übernahmen die Bläser die musikalische Umrahmung.
Selbstgemachte Salate und leckeres vom Grill eröffneten den gemütlichen Teil des Abends. Es war ein rundherum gelungenes Fest, das mit vielen netten Gesprächeun und jagdlichen Kontakten erst am späteen Abend ausklang.

Bläsergruppe der Dieburger Jägerschaft

Eine sehr schöne Tradition ließ die Bläsergruppe der Diebuger Jägerschaft am Vatertag, 29.5.14, wieder aufleben. Man traf sich mit der ganzen Familie bei unserem aktiven Bläser Wolfgang Walter auf dem Hof.
Dort war der Tisch , nach einem gemeinsamen Rundgang um den "Reinheimer Teich", reichlich gedeckt. Es gab leckere Salate, Gegrilltes, selbstgemachte Kuchen und Kaffee. Für die Kinder und Enkel bot der Bauernhof wirklich Platz und viele Möglichkeiten zum Erkunden, Spielen, Toben und Tiere beobachten. Aber auch für die Erwachsenen war reichlich Unterhaltung geboten. Unter anderem konnte man sich auf der Luftgewehranlage erproben und seine Treffsicherheit demonstrieren. Aber auch die Hörner erklangen selbtverständlich schon vor dem Mittagessen mit verschiedensten Jagdsignalen und natürlich dem "Dieburger Jägermarsch". Für die Zuhörer war die Vorführung wirklich ein Genuss.
Verschiedene Vorstandsmitglieder der Dieburger Jägerschaft waren auch anwesend und genossen das Zusammensein mit den Bläsern.
Am frühen Abend ging ein sehr schöner Tag leider zu Ende, aber mit dem Versprechen, sich hier am nächsten Vatertag wieder zum gemeinsamen Feiern zu treffen.

Schwarzwild Weidwerk - Jagdkonzeption zur Populationsdynamik

Zum Artikel

Afrikanische Schweinepest in Europa

Nach Schweinepest in Polen: Mehr Untersuchungen in Deutschland
Von Martina Rathke, dpa

Erste Abwehrmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest: Eine flächendeckende Untersuchung von toten Wildschweinen im Osten Deutschlands soll eine Ausbreitung der Seuche möglichst verhindern.

Greifswald-Riems (dpa) - Nach einem ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest in Polen fordert ein Bundesinstitut stärkere Untersuchungen von Wildschweinen in Deutschland. Der hochinfektiöse Erreger habe mittlerweile mit Litauen und Polen zwei EU-Länder erreicht und bewege sich nach Westen, sagte der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, Thomas Mettenleiter, auf der Insel Riems am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Insbesondere in den an Polen angrenzenden Bundesländern sollten tot aufgefundene und krank erlegte Wildschweine auf den Erreger untersucht werden, heißt es in einer aktuellen Empfehlung des Bundesforschungsinstituts.

Auch in den nicht an Polen angrenzenden Bundesländern sei besondere Aufmerksamkeit geboten, sagte Mettenleiter. Der für den Menschen ungefährliche, aber für Haus- und Wildschweine tödliche Erreger könne über mitgebrachte Rohwurstprodukte nach Deutschland eingeschleppt und über weggeworfene Speisereste übertragen werden.

Gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) gibt es keinen Impfstoff. «Der Erreger ist hochinfektiös, hochpathogen und hochstabil.» Sein Genom bestehe - anders als bei der klassischen Schweinepest, deren Virus eine einsträngige RNA hat - aus einer doppelsträngigen DNA, was dem Erreger eine hohe Stabilität verleihe, sagte der Virologe. Trotz großer Forschungsanstrengungen hätten sämtliche Versuche, einen Lebend- oder Totimpfstoff zu entwickeln, bislang zu keinem brauchbaren Ergebnis geführt. In absehbarer Zeit sei damit auch nicht zu rechnen.

Wie Versuche des Instituts an Haus- und Wildschweinen gezeigt hätten, führt die Infektion innerhalb weniger Tage zum Tod der Tiere.
«Natürlich infizierte Tiere können im Regelfall keine Immunität ausbilden, weil sie bereits vorher daran sterben.»

Der Erreger war nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts vermutlich im Jahr 2007 aus Afrika nach Georgien eingeschleppt worden und hatte sich von dort über Russland nach Weißrussland, die Ukraine, Litauen und Polen ausgebreitet. Der natürliche Wirt des Erregers sind das afrikanischen Warzenschwein und die Buschschweine, wie Mettenleiter sagte. Im Gegensatz zu den Wild- und Hausschweinen erkranken sie aber nicht nach einer Infektion.

Das ASP-Virus kann laut Mettenleiter über geringste Mengen Blut und Körperflüssigkeiten von Rotte zu Rotte weitergetragen werden.
Potenzielles Einfallstor seien auch Jagdtrophäen oder nicht gereinigte Jagdutensilien. Bei einem Nachweis des Erregers in deutschen Wildschweinen würden zunächst Sperrbezirke eingerichtet, um den Handel mit Tieren aus diesem Areal zu unterbinden. Bei einer Einschleppung in Hausschweinbestände müssten laut der Schweinepestverordnung die betroffenen Tiere gekeult werden.

Der Landesjagdverband in Mecklenburg-Vorpommern ist auf dichteres Kontrollnetz vorbereitet. «Wir haben bereits Übung darin», sagte Verbandsmitarbeiter Rainer Pirzkall und erinnerte an die Klassische Schweinepest in den 1990er Jahren. Damals sei jedes geschossene Tier auf den Erreger untersucht worden.

Informationen zur Staupeinfektion und zum Umgang mit kranken oder verendeten Waschbären oder Füchsen im Landkreis Kassel

Weiterlesen

Wildes Deutschland - WWF

Ob es um den Bau von Krötentunneln oder bienenfreundliche Schulgärten, die Wiederherstellung von Tümpeln als Brutstätten für Libellen, das Anpflanzen von Hecken oder die nachhaltige Bewirtschaftung von Streuobstwiesen oder die Ausbildung von Hütehunden zum Schutz von Schafherden geht, viele gute Ideen scheitern nicht nur am guten Willen, sondern manchmal auch am Geld. Das soll sich ändern. Seit 50 Jahren will der WWF auch in Deutschland die Zerstörung der Natur und Umwelt stoppen, Artenvielfalt bewahren, Lebensräume schützen und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Einklang miteinander leben. Naturschutz fängt vor der Haustür an – daher fördert der WWF 50 lokale Projekte in Deutschland.

Weiterlesen
Anmeldung

VERBOT des Betreibens von Wildkameras in Hessen!

Siehe PDF [Klick]

Energie aus Wildpflanzen

Engagierte Jäger der Hegegemeinschaft Büdingen-Nord, haben 2010 das Thema „Energie aus Wildpflanzen“ aufgegriffen und im letzten Jahr gemeinsam mit Landwirten auf mehreren Praxisflächen umgesetzt. Hierzu liegen erste Erfahrungswerte vor, die wir an diesem Abend ebenfalls vorstellen und diskutieren wollen. Die zur Biogasgewinnung oft anzutreffenden großflächigen Mais-Monokulturen führen zu zahlreichen ökologischen Nachteilen. Böden laugen aus, die Artenvielfalt kümmert und das menschliche Auge leidet. Längst regt sich hierüber auch Unmut in der Bevölkerung , die im ländlichen Raum zunehmend von Maisplantagen umgeben ist.

[Weitere Infos]

Vorstellung Krambambulli Jagdhundhilfe e.V.

Seit 2003 widmet sich Krambambulli e.V. der Hilfe von Jagdhunden verschiedenster Rassen und deren Haltern. Die unter Jägern weit verbreitete Auffassung, dass Jagdhunde nicht im Tierschutz erscheinen, trifft heute leider nicht mehr zu. Die unterschiedlichsten Gründe führen zur Abgabe und im schlimmsten Fall auch zum Aussetzen der edlen Jagdhelfer. Dabei ist nicht immer eine fahrlässige Anschaffung die Ursache. Häufig sind die Halter durch geänderte Lebensumstände, wie z.B. Umzug, Scheidung oder Tod gezwungen, den lieb gewonnenen Begleiter abzugeben. Hier bietet Krambambulli e.V. kompetente Hilfe durch Beratung, Vermittlung und Übernahme in die vereinseigenen Pflegestellen und Gnadenbrotplätze. Hauptziel ist es, einen geeigneten Halter unter Berücksichtigung aller jagdhundespezifischen und individuellen Eigenschaften des Hundes zu finden.

Leider kommen aber auch immer mehr Hunde aus zu leichtfertiger Anschaffung. Meistens spielen bei der Anschaffung die optischen Eigenschaften eine größere Rolle als das Charakterprofil. Weimaraner, Magyar Vizsla, Setter und Münsterländer entsprechen natürlich dem Schönheitsideal vieler Menschen, weshalb gerade diese Rassen auch zahlreich aus gewerbsmäßiger Zucht in den Handel kommen. Angewölfter Jagd- und Schutztrieb sowie Wildschärfe stehen im Welpenalter noch nicht im Vordergrund, stellen aber so manchen Laien nach nicht allzu langer Zeit vor unlösbare Aufgaben, weshalb die Abgabe häufig die letzte Konsequenz ist. [weiterlesen...]

 

Dieburger Jäger
Ausgabe 01/2016
 
Bildergalerie


Dieburger Jägerschaft e.V. • info@dieburger-jäger.de